Firmenlogo
       

Rapsblütenhonig

hat ein charakteristisches mildes Aroma.

Typische Nutella-Kinder entwickeln sich zu Fans des Rapsblütenhonigs.

 Er hat manchmal den unangenehmen Geschmack fauliger Kohlgewächse.

Dann haben die Bienen an der falschen Rapssorte gestanden

Akazienblütenhonig

sollte besser Robinienblütenhonig genannt werden.

Der Baum, von dem er gewonnen wird, ist nur eine Schein-Akazie

deren botanisch richtiger Name „Robinie“ ist. Robinienblütenhonig

bleibt jahrelang flüssig, sodass er schneller von Frühstücksbrötchen

rinnt, als er hinauf gekommen ist. Das liegt an seinem hohen

Fruchtzuckeranteil.

Reinen Robinienblütenhonig erntet der Imker am Niederrhein gottlob

sehr selten.

Die Bienen machen vielfach Abstecher in die Weißdornblüte, deren Honig

in der Volksmedizin als „herzstärkend“ gilt. Der am Niederrhein aus

Robinienblüte  und Weißdornblüte  gewonnene Honig ist von lieblichem,

mildem Geschmack und heller bis goldgelber Farbe.  Man verwendet ihn

gerne zur geschmacklichen Verbesserung von Müsli bei Herzleiden und im

Anfangstadium der Diabetes.

Löwenzahnblütenhonig

ist auf der linken Rheinseite ein Publikumsrenner.

Ihr Imker kann gar nicht so viel davon ernten, wie nachgefragt wird.

Sein kräftiger, aromatischer und recht süßer Geschmack, verbunden

mit einer typischen gelben Farbe hat viele Freunde.

Sonnenblumenblütenhonig

in reiner Form ist am Niederrhein kaum zu ernten.

Der Boden gibt das nicht her. Er hat einen charakteristischen,

kräftigen Geschmack und wird deshalb gerne von lebensälteren

Honigfreunden nachgefragt. Er riecht etwas harzig und hat eine

typische hellgelbe bis orange-gelbe Farbe.

Heideblütenhonig

wird in den norddeutschen Heidegebieten und in den

Naturschutzgebieten der Niederlande geerntet.

Er hat ein kräftiges Aroma. Sortentypisch ist seine geleeartige,

leicht körnige Konsistenz. Mit etwas Glück können Sie zwei

Qualitäten ernten, als Schleuderhonig und als Presshonig.

Die Gewinnung beider Sorten ist sehr arbeitsintensiv und das macht

sich auch am Preis bemerkbar. Seine Inhaltsstoffe pflegen Niere,

Blase und Prostata und haben sich auch bei Herz-Kreislauf-Störungen bewährt.

Lindenblütenhonig

hat einen extrem süßen und typisch fruchtigen Geschmack.

Seine Farbe ist grünlich-weiß, manchmal auch gelblich.

Soll die Linde honigen, braucht sie eine hohe Luftfeuchte

und mitternächtlichen Nieselregen. Noch besser wäre es,

wenn die Linden mit ihren Wurzeln im Wasser stehen würden.

Auf dem Eltenberg stehen etwa 400 Linden. Ein Teil des dort

anfallenden Niederschlagwassers wird im Sandboden versickert

und kommt so den Linden zugute.

In der Volksmedizin hat Lindenhonig einen hohen Stellenwert.

Man nimmt ihn bei Fieber, Nervosität, Kopfschmerzen,

Erkältungen und Atemwegsbeschwerden.

Kleeblütenhonig

ist von mildem Geschmack.

Seine Farbe ist weiß bis elfenbein.

Edelkastanienblütenhonig

hat einen sehr kräftigen und herben Geschmack.

Und weil die Honigverkostung reine Geschmacksache ist,

wird der Honig der Marone von vielen Honigfreunden als

angenehm aromatisch empfunden. Andere sagen:

„Beim Abgang auf der Zunge schmeckt er etwas bitter.“

Je nach dem, aus welchem Boden die Marone ihre Nährstoffe

gewonnen hat.

 Das nur sehr geringe Vorkommen der Maronenbäume am

Niederrhein lässt die Gewinnung eines sortenreinen Honigs nicht zu.

Bei Magenbeschwerden wird dieser Honig als sehr hilfreich empfunden,

ebenso bei Kreislaufbeschwerden und Krampfadern. 

Waldhonig

wird von den Bienen aus den extrafloralen Nektarien der

Laubbäume eines Waldes geerntet. Er ist von kräftigem,

leicht malzig-herbem Geschmack. Seine Farbpalette reicht

von hell- bis dunkelbraun. Gelegentlich enthält Waldhonig

auch merkbare Anteile aus Blütenpflanzen der Waldlichtungen

und Waldränder. Dann ist er als Waldblütenhonig zu deklarieren.

Bei Verstopfungen, Hals- und Mandelentzündungen sowie

Magenbeschwerden sind Waldhonige aus den unterschiedlichsten

Herkünften das Mittel der Wahl

Tannenhonig

entstammt nicht der Blüte der Nadelhölzer,

sondern den Ausscheidungen bestimmter „Läuse“.

Diese Lachniden bohren die jungen Triebe der Nadelgehölze

an und nähren sich von deren Säften. Sie entnehmen jedoch

nur die Eiweiße und scheiden alles andere in Form kleiner

Tröpfchen wieder aus. Deshalb findet man an den Stämmen

der Nadelgehölze so viele emsige Ameisen. Sie „melken“

die Rindenläuse. Deren  Ausscheidungen  werden auch von

den Bienen gesammelt und zu einem Honig von kräftig würzigem

Geschmack verarbeitet. Die Farbe ist grünlich-schwarz bis rötlich

je nach Nadelholzart.

Tannenhonig wird in der Volksheilkunde zur Pflege der Atemwege

bei Asthmatikern, Vogel- und Taubenzüchtern, Bergleuten, Rauchern,

Rednern (Gewerkschafter, Politiker) und Sängern eingesetzt.

Weißtannenhonig ist erheblich teurer als der der Rotfichte.

Vielblütenhonig

 ~ dieser Name steht in keinem offiziellen Verzeichnis.

Diesen Honig findet man manchmal unter der Bezeichnung

Frühjahrsblütenhonig.

Und dennoch ist er eine Spezialität: Imker, die keine besonderen

Trachten anwandern sondern eine Standimkerei betreiben, müssen

nehmen, was die Bienen ihnen in die Waben eintragen. Das ist von

allem, was gleichzeitig blüht, etwas. Ein bisschen Apfelblütennektar,

ein bisschen vom Weißdorn, ein bisschen vom Löwenzahn, vom

Weidenstrauch, vom Ahorn und vom Buschwindröschen, von der

Wildkirsche, Stachelbeere und Sanddorn, nicht zu vergessen von

den vielen Frühjahrsblüten in den Gärten, auf den Friedhöfen und

in den öffentlichen Anlagen. Es ist ein leckeres Durcheinander von

allem, was Mutter Natur gerade anzubieten hat.

Besonders empfehlenswert wegen des Zusammenwirkens

aller dieser Inhaltsstoffe. Wo wir gerade beim Zusammenwirken sind:

Das beste Mittel gegen eine Grippe in deren Anfangstadium ist eine

Hühnerbrühe, in der alle erreichbaren Gemüse der Gegend vertreten

sind. Es ist nicht die gekochte  tote Henne und auch nicht das Stück

Petersilienwurzel, das die Abwehr bewirkt, sondern das Zusammenspiel

aller Kräfte, die uns die Natur in diesen Gemüsen schenkt.

So ist es auch mit dem Vielblütenhonig. Tun Sie sich etwas Gutes

und fragen Sie Ihren Imker nach seinem Vielblütenhonig.

In der Volksheilkunde nimmt man ihn bei Leber-Galle-Leiden,

Verdauungsstörungen und zur Blutreinigung.

Sommertracht

nennt man den Honig, der von Gewächsen stammt,

die etwa ab Juni blühen. Das sind Akazie, Brombeere,

Distel, Himbeere, Linde und alles andere, was zu dieser

Zeit blüht.

Die Sommertracht ist der Vielblütenhonig des Sommers.

Die Volksheilkunde empfiehlt ihn zur allgemeinen Stärkung der Abwehrkräfte.

Buchweizenhonig

Unser Buchweizenhonig wird entlang der gewaltigen Heideflächen von Primkenau in Niederschlesien geerntet. Wegen der Verwendung des Buchweizens als Pfannkuchen und Füllung für die berühmten schlesischen Grützwürste wird der Buchweizen auch „Heidegrütze“ genannt. Er wird überwiegend in Osteuropa, Nordamerika, aber auch in Frankreich angebaut. Um den Nektar zu ernten, müssen die Bienen schon bei Sonnenaufgang unterwegs sein, ab zehn Uhr gibt es nichts mehr. Buchweizenhonig gibt dem „Pfefferkuchen“ die Farbe, den Duft und den würzigen Geschmack. Die Volksmedizin verwendet Buchweizenhonig bei Erkrankungen des Blutkreislaufes, Arterienverkalkung, bei Leberfunktionsstörungen zu deren Entgiftung und bei Blutarmut, wenn diese auf Eisenmangel begründet ist.