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Pfarrer Sebastian Kneipp

 

1895 als Gesundheitsberater des damals 85jährigen Papstes Leo XIII. (1891:

Enzyklika „Rerum Novarum“) nach Rom gerufen, empfahl diesem

neben  regelmäßigen kalten Körperwaschungen:

„Honig ist für alte Leute die beste Kraftkost;

und wenn man den Honig noch mit etwas gutem

Wein vermischt, so kräftigt dies um so mehr.“

 

www.kneippbund.de

 

 

 

 

 

Stinkefüße

sind äußerst unangenehm.

Peter Elshout weiß ein ausgezeichnetes Mittel dagegen: Honig!

Die Hautzellen schweißnasser Füße und Wärme ergeben zusammen

mit einem hohen ph-Wert den Nährboden für Bakterien.

Deren Abfallstoffe verursachen den Gestank.

Wenn Sie Ihre Füße (ph-Wert über 7) mit Honig (ph-Wert 3 bis 5)

einschmieren, wird der ph-Wert Ihrer Fußhaut neutralisiert.

 

Der Honig tötet die Gestank verursachenden Bakterien, weil er nach und nach

Wasserstoffperoxyde erzeugt.

Honig gibt einfache Zucker an die Haut und das Fußinnere ab.

Das gibt den Füßen ein entspanntes Gefühl.

Empfehlenswert für Wanderer, Dauerläufer und Tänzer.

Quelle/Bron: „bijen“, 3-2006, Pag. 80 f.

Im Seniorenheim

St. Martinusstift in Elten lebt seit 2005 eine hochbetagte

Dame, die wegen ihrer Erkrankung normale Speisen nicht mehr schlucken

kann  Ihre ganze  Kraft für viele Jahre in Würde und relativem Wohlbefinden

im Kreise ihrer Angehörigen in einem Wochenendhaus auf dem Campingplatz

an der Tiefen Wild  gewinnt sie nach Aussage ihres Schwiegersohnes aus

einem Brei von Bananen, Quark und dem guten Eltener Vielblütenhonig.

 

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Mit zunehmendem Alter

wird nicht nur die Seele dünnhäutiger, auch der Magen steckt nicht mehr alles weg.

Es kann sein, dass der Genuss des Fitmachers Honig zu einer Übersäuerung

des Magens führt.

Dann sind Sie „sauer“. Trockenes Brot, Haferflocken, Bananen oder eine

gekochte Kartoffel sind ausgezeichnete Ersthelfer. Ein Glas zimmerwarme

Milch, kohlensäurefreies Mineralwasser und hydrogenkarbonatreiches

Mineralwasser helfen ebenfalls. Sie können verhindern, dass Sie „sauer“

werden, indem Sie die Speisen gut zerkauen und reichlich einspeicheln.

Speichel wirkt neutralisierend. Wer eher auf Tee schwört, wählt Anistee.

Man lässt den Aufguss 15 Minuten ziehen und nimmt jede Stunde einen

Esslöffel davon. Zur Magenbehandlung darf Anistee nicht mit Honig gesüßt

werden, dafür bei einer Verwendung als Erkältungstee umso reichlicher.

Erkältungen und andere Infektionen

Der alte Imker Martin Schulz, dessen Vorfahren als Wanderschäfer

und Wanderimker die östlichen deutschen Provinzen durchzogen,

hinterließ uns folgendes Rezept, das eine Grippe im Anfangstadium

binnen Stunden "niedermacht": Wenn sich eine Grippe durch beginnende

Schlappheit und Schmerzen in  allen Gliedmaßen ankündigt, wärme dein

Bett mit einem Wärmekrug an, stelle eine halbe Flasche (350 bis 500 ml)

guten Honigwein (Met) bereit und ziehe saugfähige Nachtkleidung an.

Richte ein ansteigendes Fußbad (Kneipp) her.  Das ist ein heißes Fußbad,

dem mit absinkender Temperatur stets neues heißes Wasser beigegossen

wird. Löse eine Handvoll Salz im Fußbad auf, Lasse einen Helfer einen

zusätzlichen Kessel heißen Wassers vorbereiten und bei Bedarf nachgießen.

Setze dich bequem (Lehne, Kissen, Armstütze) an das Fußbad und bemühe

dich, während der Dauer des Fußbades den Met in kleinen Schlucken zu

trinken.

Wenn du den Met warm trinken willst, so darf er nicht höher als auf 35 Grad

Celsius erwärmt werden.

Met ist in Wasser vergorener Honig. 

Höhere Temperaturen schädigen seine wertvollen Inhaltsstoffe.

Nach 20 bis 30 Minuten haben Met und Fußbad die Grippeviren geschädigt.

Jetzt aber schnell ins vorgewärmte Bett. Der Körper schwitzt während der

nun folgenden Ruhephase die angesammelten Gifte aus.

Am anderen Morgen hast du keinen schweren Kopf, keine schmerzenden

Gliedmaßen mehr. Wäschewechsel, Duschen!

Kreislaufpatienten fragen wegen des ansteigenden Fußbades vorher ihren Arzt.<

 

 

Von den Benediktinerinnen in Fulda ("Winke", 34 Jg.,1994/1) stammen

folgende  Empfehlungen: Ein Tee aus den Stielen der Kirsche hat sich als

guter Schleimlöser (sog. "Brusttee") erwiesen. ~ Chronischen Husten lindert

pulverisiertes Kirschharz (das gestrocknete "Blut" des Kirschbaumes), von

dem eine Messerspitze voll in ein Glas Glühwein gegeben und getrunken wird.

Kirschharz läßt sich tiefgefroren am besten verarbeiten, beim Raspeln

empfiehlt sich eine hohe Schüssel. Pulverisiertes Kirschharz läßt sich auch in

feinsteifen Honig (Weißtanne, Wald) einkneten.<

 

Unsere Großmütter wußten es schon immer und im Jahre 2000 wurde es nach

einem akademischen Großversuch in England auch im "Medical Report" als

äußerst wirksam gegen Grippeviren empfohlen:

 

Bereite eine frische Hühnersuppe mit allem als Einlage, was ein bäuerlicher

Garten hergibt. Das sind Porree, Sellerie, Petersilienwurzel, Blattpetersilie,

Möhren, Rosenkohl, Schwarzwurzel, Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch,

Kohlrabie, Steckrübe, usw. Es ist weder das Hühnchen noch einzelne

Gemüse die den Grippeviren den Garaus machen, sondern die einzigartige

Kombination aller Wirkstoffe.<

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MRSA- oder Krankenhaus-Bakterie

In verschiedenen Publikationen wird mitgeteilt, dass Honig sehr hilfreich ist

bei der Bekämpfung der MRSA- oder Krankenhaus-Bakterie.

R. Cooper, Mikrobiologe University of Wales (G.B.) bestätigt das auch in

seinen neueren Untersuchungen.

In England sterben jährlich mehr als 5000 Menschen an den Folgen einer

Übertragung dieser Bakterie.

Pflegemittel auf der Basis von „sauber“  erzeugtem Honig können die mit

dieser Bakterie infizierten Wunden heilen:

Dank der hohen Zuckerkonzentration wird die weitere Entwicklung der

Bakterie verhindert. Auch entsteht bei einer Verdünnung des Honigs mit

Wundwasser der antiseptische Stoff Wasserstoffperoxyd.

Die beste Erfolge erzielt man mit Honig aus der Australischen Südseemyrte

(Leptospermum scaparium) und der neuseeländischen Manuka

(Leptospermum polygalifolum). Aber Vorsicht. Nicht jeder in Deutschland

gehandelte Manuka-Honig hat die erwünschte Wirkung.

Der richtige Manuka.Honig wird auf Neuseeland in Apotheken gehandelt

Für das Gebiet rund um Ihren ständigen Lebensraum empfiehlt Ihnen Ihr

Imker reinen Lindenhonig.

Natürlich vom Imker nebenan. Da weiß man, was man hat.

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Gegen Herpes

gibt es kein besseres Mittel als den Honig vom Imker nebenan.

Herpes an der Lippe ist nicht nur unangenehm, sondern auch peinlich.

Zwar lassen Cremes mit dem virushemmenden Wirkstoff Aciclovir  die

hässlichen Bläschen im Mund rascher abheilen. Aber nach einer neueren

Studien gehe das viel schneller, wenn man Honig zum einschmieren der

Lippen verwende, erzählt „Brigitte“ ihren Leserinnen.

„Brigitte“ hat natürlich recht, Imkerfrauen wussten das schon, ehe

Wissenschaftler auf die Idee kamen, daraus eine „Studie“ zu machen.

Und so funktioniert es:

Die Lippen mit den Herpesbläschen müssen viermal täglich mit einem

mit Honig getränkten Läppchen eine Viertelstunde lang betupft werden.

In spätestens drei Tagen sind die Lippen herpesfrei;

bei der Antiherpescreme dauert es wenigstens sechs Tage.

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Einen Nagelring

bringt man mit Honig in Ordnung.

Schwester Zissy aus Essen vollbringt viele guten Taten mit dem Honig

ihrer Bienen.

Bei einem Patienten, von dessen Nagel es feststand, dass dieser gezogen

werden müsse, machte sie immer wieder Honigumschläge.

Der Nagel wurde gerettet, der Patient kann sich wieder richtig kratzen.

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Auch Knochenschwund

wird von Schwester Cissy mit dem Honig ihrer Bienen gestoppt.

Ein Mann hatte nach einer Kriegsverletzung in Oberarm und Schulter

Knochenschwund.

Es hatten sich mehrere Fisteln gebildet, durch die der Knochen wegeiterte.

Der Patient war bereits zur Amputation vorgesehen. Da spritzte Schwester

Zissy  den Honig ihrer Bienen in die Fistelkanäle.

Der Patient brauchte nicht mehr operiert zu werden.

Der Knochen heilte gut ab.

Dekubitus

Bei Lagerungsschäden (Dekubitus)  , die teils bereits schwarz geworden

waren, setzte Schwester Zissy Honig ein und alles heilte gut ab.

Aber es musste stets Honig von den eigenen Bienen sein, weil Schwester

Zissy der Qualität fremder Honige nicht vertraute.

Inzwischen hat Dr. Theo Postmes eine sehr gute Salbe L-Mesitran auf den

Markt gebracht (www.triticum.org).

Haben Sie offene Wunden, die sich nicht schließen wollen?

Dann sollten Sie mal die nachfolgende Geschichte lesen . . .

 

Triticum

 

Ein Naturprodukt revolutioniert das Gesundheitswesen: Honig. In diesem Augenblick, in dem Sie diesen Bericht lesen, lindern in Mittel- und Westeuropa ein paar tausend Ärzte und eine unbekannte Zahl von Pflegediensten die Beschwerden ihrer Patienten mit einem Newcomer. L-Mesitran ®. Allerdings: Sie heilen mit Gratispröbchen oder haben L-Mesitran ® häufig aus eigener Tasche bezahlt, weil sie das Elend der ihnen anvertrauten vielfach bettlägerigen Patienten nicht länger mit ansehen wollen. Die gesetzlichen Krankenkassen lieben zwar die Gesundheit ihrer Klientel und schreiben sich das auch auf die Fahnen (AOK ~ ihre Gesundheitskasse), aber sie diskutieren noch immer darüber, ob sie die Kosten von L-Mesitran ® übernehmen können. Wohl gemerkt: Die Kassen sind sich nicht einig, wie L-Mesitran ® zu klassifizieren ist. Laut Herstellerangabe handelt es sich um einen Verband. Deshalb müsste eine Kostenübernahme möglich sein. Aber die Kassen zögern, weil das, was aus der Tube kommt, auf den ersten Blick wie eine Salbe aussieht. Solange diskutiert wird, braucht nicht gezahlt zu werden.

Ein Lied davon wissen die Brüder Isidore (40) und Joost (34) Postmes aus Maastricht zu singen. Ihr Vater ist der im August 2002 gestorbene Biochemiker Dr. Theo Postmes, der den Honig als Heilmittel auch auf der westlichen Hälfte der Erde wieder salonfähig gemacht hat. Dr. Theo Postmes war Zeit seines Lebens ein von Ideen sprühender Geist. „Er saß immer wieder voller neuer Millionärsideen“, erzählt Sohn Isidore. Theo Postmes stieß Anfang der neunziger Jahre mehr zufällig auf Berichte, die sich mit der Heilkraft des Honigs befassten.

Angefangen bei den alten Ägyptern, schlug der Niederländer den Bogen seiner Wissbegierde über den deutschen Arzt Dr. Lücke und den Chinesen Xiu bis zu Edmund Herold. Im Academisch Ziekenhuis Maastricht/NL schuf er handfeste Beweise dafür, dass Honig heilen kann. Schneller, besser und preiswerter als Chemie. Was die Forschungen des Dr. Postmes belegen, hätten wir schon gut 70 Jahre früher haben können, als Dr. Lücke seine Erkenntnisse in der medizinischen Fachliteratur zur Diskussion stellte. Die unheilige Allianz, die die führenden Köpfe jener Zeit mit der chemischen Industrie verband, verhinderte, dass hunderttausenden Opfern des Zweiten Weltkrieges, zivilen und militärischen, schnell geholfen werden konnte.

Das älteste, derzeit bekannte schriftliche Rezept für die Verwendung von Honig in der Heilkunde, steht auf einer samarischen Tontafel, die auf 2000 vor Christus datiert wird. In den Ebers-Papyri, die immerhin schon 3500 Jahre alt sind, stehen 147 Rezepte für die äußere Anwendung von Honig. So lange ist auch bekannt, dass Honig, wenn er mit anderen Pflegemitteln gestreckt wird, heilkräftiger wirkt, als pur.

Um den Anforderungen des beginnenden 21. Jahrhunderts gerecht zu werden, mussten die Eigenschaften des Honigs neu definiert werden. Dr. Theo Postmes notierte fünf bedeutende Eigenschaften des Honigs. Seine antibakterielle Wirkung, beispielsweise. Sie beeinträchtigt dank des Enzyms Glucoseoxydase aus der Futtersaftdrüse der Biene das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen. Die zweite wichtige Eigenschaft ist des Honigs geruchshemmende Wirkung. Wenn Wunden stinken, liegt das an den Ausscheidungen der Bakterien. Der Honig räumt damit auf. Patienten mit onkologischen Wunden wissen das am meisten zu schätzen. Erst seit Mai 2001 weiß man mehr über die debridierende Wirkung des Honigs. Er mobilisiert u. a. die körpereigenen Enzyme des Patienten. Durch seine Hyperosmolarität erlebt die Nekrose eine Gewebeveränderung. Die entzündungshemmende Wirkung von Honig wird durch die Praxis bestätigt: Honig auf der Wunde wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend, drängt Ödeme zurück und hemmt das Ausschwitzen von Feuchtigkeit. Dankbar hat auch eine Vielzahl Patienten erfahren, dass Honig das Gewebewachstum anregt, bei geringerem Granulationsgewebe und verminderter Narbenbildung.

Noch während Dr. Theo Postmes an seiner Vision von einer Salbe auf Honigbasis arbeitete, erfand er ein Gebäck, das „brennende Magensäure“ (Sodbrennen) löscht. Es besteht aus Weizenkleie und Honig und erhielt den Namen „Zantrel“. Und aus dem Grundstoff für das Gebäck, dem Weizen (lat.: triticum), wurde der Unternehmensname „Triticum“ abgeleitet. Sohn Joost Postmes über das magenfreundliche Plätzchen: „Zantrel wird einen noch steileren Aufstieg haben, als L-Mesitran ®.“ Bisher muss, wer sich von „Zantrel“ helfen lassen will, es in Belgien einkaufen, wo es auch hergestellt wird. Oder einen wagemutigen Hausarzt haben.

Für L-Mesitran ® kombinierte Dr. Theo Postmes einen mit Gammastrahlen neutralisierten Honig mit einem non-allergenen Lanolin mit FDA-Zulassung namens Medilan, Sonnenblumenöl, Lebertran, Ringelblumenextrakt, dem schmerzlindernden Saft der Aloe Vera, den Vitaminen C und E sowie ein wenig Zinkoxyd. Das Mittel ist ISO-zertifiziert und erhielt das europäische CE-Zertifikat. Joost Postmes: „Letzteres macht das Produkt in der gesamten Europäischen Gemeinschaft verwendbar.“ Und weiter: „Es ist schon reichlich seltsam, dass der Honig in der Heilkunde Westeuropas als medizinisches Produkt so stark vernachlässigt worden ist. Als mein Vater in Zusammenarbeit mit dem Brandwundenzentrum Beverwijk die Chancen von Honig als Heilmittel untersuchte, waren die Ergebnisse auf Anhieb verblüffend. Der Heilungsprozess verlief nicht nur schneller, sondern auch die Narbenbildung verringerte sich um 40 Prozent gegenüber den bisher gebräuchlichen Mitteln. Und während die Welt der Pharmazie der Naturheilkunde weiterhin ablehnend gegenüber stand, suchte unser Vater damals unverdrossen nach weiteren Wirkstoffen. In Zusammenarbeit mit Krankenhauspersonal und mobiler Pflege wurde entdeckt: Honig als Hauptwirkstoff in einer bestimmten Kombination anderer Hilfsmittel wirkt positiv auf den Heilungsprozess von Schürfwunden und Wundliegeflächen. Zunächst wollten wir die Entdeckungen unseres Vaters patentieren und von der Pharma-Industrie in Lizenz herstellen lassen. Als die nicht mitspielte, suchten und fanden wir ein Unternehmen, das in unserem Auftrag arbeitet.“

Diese neue Honigsalbe, die seit Anfang 2003 offiziell auf dem medizinischen Markte ist, hat vielerlei kritische Tests durchlaufen und bestätigt sich Tag für Tag aufs Neue. Die Pilotphase erbrachte den Nachweis, dass die Honigsalbe im Vergleich mit anderen für den gleichen Zweck eingesetzten Heilmitteln infektiöse Bakterien schnell abtötet, selbst wenn es sich um Stämme handelt, die als resistent gegenüber den derzeit verfügbaren Antibiotika gelten. Eine Kreuzinfektion wird durch eine sich bildende Schutzschicht verhindert. Es entsteht ein feuchtes antibakterielles Wundklima. Die osmotische Wirkung von L-Mesitran ® sorgt für die Zufuhr von Lymphe. Unangenehmer Wundgeruch wird schnell beseitigt. Die Heilung wird durch Stimulation der Geweberegeneration beschleunigt. Es können nur geringe hypertrophischen Narben entstehen. Weil die Honigsalbe nicht an der Wunde klebt, lässt sich der Verband weniger schmerzhaft entfernen. Sie reduziert Ödeme. Nekrotisches Gewebe wird auf natürliche Weise abgestoßen. Für die Leute mit dem Rechenstift reduziert L-Mesitran ® die Kosten für Verbandmaterial und Antibiotika. Vielfach erübrigen sich chirurgische Eingriffe. Die Krankenpflege vermeldet bei Verwendung der Honigsalbe weniger Wundrandaufweichung, weniger Schmerzen, leichtes Wechseln des Verbandes, große Absorptionskapazität im Hinblick auf Wundexsudat, ein gutes feuchtes Wundklima, ein gutes sauberes Ergebnis, schnellere Wundheilung als bei der Verwendung anderer Verbände.

Joost Postmes über sich und seinen Bruder Isidore: „Angesichts der Tatsache, das die Hälfte aller Wunden, die in den Hospitälern entstehen, durch Liegen hervorgerufen werden, dürfen wir uns für Idealisten halten. L-Mesitran ® könnte die Kosten in den Hospitälern erheblich senken, denn wir bringen ein preisgünstiges medizinisches Hilfsmittel auf den Markt. Dekubitus (Wundliegen) wird von L-Mesitran ® in der Hälfte der Zeit geschlossen, die dafür von konventionellen Mitteln gebraucht wird. Genau genommen regulieren wir die Kostenexplosion auf dem Heilmittel-Sektor. Aber hier wird die Kostenerstattung durch die Krankenkassen zum Problem. Den Kassen ist noch nicht klar geworden, dass L-Mesitran ® ein Verbandmittel ist. Das ist befremdend. Zumal die Kassen die Freiheit der Kostenübernahme haben. Die privaten Kassen hingegen übernehmen die Kosten“, erzählt Joost Postmes.

Dieses Verbandmittel, das ~ genau genommen ~ seine Wirksamkeit aus dem bezieht, was die Apidae aus ihrem Honigmagen erbrochen haben, kann noch mehr; Sie erweist sich auch als attraktiv für den vaginalen Gebrauch, wie die Pathologin Dr. Mathilde E. Boon im zytologischen und pathologischen Labor in Leiden konstatierte. Mit L-Mesitran ® erübrigt sich die bisher übliche antibiotische Behandlung vaginalen Schimmels. Die Honigsalbe macht der Bakterie MRSA den Garaus. Dr. Boon fasst zusammen: „Die Behandlung von Vaginitis mit L-Mesitran ® bietet attraktive Perspektiven. Interessante Zielgruppen für diese leichte, lokale Behandlung sind schwangere und stillende Frauen. Außerdem sehen wir Möglichkeiten zur Vorbeugung einer Candidiasis bei dafür empfindlichen Frauen. Weitere Untersuchungen in größerem Umfang sind zwar erforderlich, aber jetzt schon steht fest, dass Honigsalbe eine wertvolle Alternative für die Behandlung der meisten vaginalen Infektionen sein kann. Aus unserer Untersuchung stellte sich heraus, dass die Vaginalzytologie ideal ist, um die Wirkung der Honigsalbe ‚sichtbar’ zu machen: Die Abstriche wiesen deutliche Effekte nach Anwendung von L-Mesitran ® aus.“

Die Brüder Postmes betonen, dass sie sich mit ihren Produkten nicht im Bereich der Homöopathie bewegen, sondern im medizinischen Sektor. „Unsere Abnehmer sind Apotheker und Kliniken. Wir arbeiten daran, bestehende Vorurteile gegenüber Honig als Heilmittel zu durchbrechen. Unser Produkt ist etwas anderes als das, was darüber in Großmutters Schreibheft mit dem Titel „Hausmittel“ steht.“ Eigentlich wollten die Brüder Postmes es langsam angehen lassen, Schritt für Schritt, mit ihrer Honigsalbe, von der auf dem Beipackzettel steht, es handele sich um ein Verbandmittel zur Behandlung chronischer Wunden. Aber das Produkt wurde zum Selbstläufer, schneller, als vorher bedacht. Schwappte über die Grenzen der Niederlande hinaus nach Ost und Süd. Weil überall als aussichtslos geltende Fälle mit L-Mesitran ® mit überraschendem Erfolg behandelt wurden, weitete sich auch das Anwendungsgebiet permanent aus. So sah der Plan für 2003 beispielsweise vor, 6000 Kilogramm Salbe herzustellen. Aber dieses zunächst kühne Limit war Anfang Juni 2003 bereits überschritten. Der Umsatz marschiert bereits auf die dreifache Menge zu und für 2004 sind 30.000 bis 40.000 Kilo Salbe angepeilt.

Wer so dick „im Honig sitzt“, der muss doch selbst auch Bienen halten, oder? „Ich nicht“, sagt Joost Postmes, „aber meine Mutter ist Imkerin“. Und woher kommt der „Rohstoff Honig“, macht Familie Postmes ihn wegen der hohen Anforderungen an die Qualität selbst? „Nein“, sagt Joost Postmes, „den machen wir nicht selbst. Der für unsere Zwecke benötigte Honig muss hochwertig sein. Er darf beispielsweise nicht aus belasteten Gebieten stammen. Er muss spezielle Charaktereigenschaften haben. Er muss Wasserstoffperoxyde produzieren können. Deshalb geben wir jede Charge Honig ins Institut für Honiganalytik zu Dr. C. Lüllmann nach Bremen. Zunächst hatten wir den benötigten Honig aus Chile bezogen. Jetzt kaufen wir ihn in Indien ein. Aber auch Mexiko, Argentinien und Kenia kommen für uns als Honiglieferanten imnfrage. Aus China nehmen wir ihn nicht, weil der Staat dort den Honig mit gewissen „Zugaben“ versehen lässt. Unsere Anforderungen an den Honig lassen sich wie folgt formulieren: Er muss aus absolut sauberen Gebieten stammen. Das heißt, in einem Umkreis von 150 Kilometer um den Standort der für uns arbeitenden Imkerei darf es keine Schwerindustrie geben und keine Landwirtschaft, die mit Herbiziden oder Pestiziden arbeitet. In Indien und in Chile hat man gewaltige Flächen, die diese Voraussetzungen erfüllen. Weil wir große homogene Partien einkaufen müssen, können wir uns mit den paar Hobbocks, die uns Kleinimker anbieten, selbst wenn sie noch so rein sind, nicht aufhalten.“

„War es eigentlich schwer, ein Produkt auf Honigbasis in Deutschland zugelassen zu bekommen?“

Joost Postmes: „L-Mesitran ® ist kein Arzneimittel, sondern ein Medizinprodukt. Als Medizinprodukt ist unser Erzeugnis keine Salbe, obwohl sie so aussieht. Es wird juristisch als Verband angesehen. Und in der Kategorie der Medizinprodukte müsste es im Regal gleich neben dem Mull, den Bandagen und dem Pflaster liegen. Und was die Zulassung angeht ~ nicht jede deutsche Autorität begreift die Gesetzgebung der Europäischen Union, die von der Kommission bereits Mitte der neunziger Jahre erlassen worden ist. Deutschland ist derzeit dabei, deutsches Recht dem EU-Recht anzupassen. Vieles sieht aus, wie ein Verwirrspiel. Einige Mittel sind apothekenpflichtig, andere wieder nicht.“

Weil ein altes Sprichwort „wer heilt hat Recht“ sagt, lohnt es auch, sich vor Ort umzuhören, wie das Alltagsgeschäft läuft. In Viersen am Niederrhein entließ ein Krankenhaus einen Patienten, dessen dort entstandene Dekubitalwunden sich trotz langen Herumprobierens mit konventionellen Mitteln nicht schließen wollten, in die Obhut des Caritas-Pflegedienstes. Der wusste sich nicht anders zu helfen, als ihn mit Hilfe des Hausarztes wieder ins Krankenhaus zurück zu schicken. In Gotha war man nicht so clever. Von dort meldete sich ein Pflegeteam: „Ich habe in unserem Pflegedienst zwei Patienten mit Dekubitalgeschwüren nach Krankenhausaufenthalt zu versorgen. Der Versuch mit Hydr.-Verbänden, teuren Salben, blieb Wochen erfolglos. Die Patientin hatte Geschwüre von Grad zwei bis vier. Ich erinnerte mich an Ihr Infoheftchen und schlug dies den behandelnden Ärzten vor. Eine Ärztin konnte ich zumindest dafür gewinnen. Wir konnten in kurzer Zeit(drei Monate) drei Geschwüre völlig heilen und die restlichen sind mit großen Schritten am abheilen. Die Patientin, Ärztin und auch wir sind begeistert. . . . . . Sechs Tuben Salbe habe ich aus eigener Tasche bezahlt, weil ich unbedingt der Patientin helfen wollte, die schon total verzweifelt war . . . .“

Im Landkreis Leonberg (Landeswerbung: „Wir können alles, außer Hochdeutsch!“) quälte sich ein Landarbeiter schon monatelang mit einen Fußwunde, die sich nicht schließen wollte und stank. Aus Mitleid bekam der Mann eine Honigsalbe geschenkt. Als der Landarbeiter hoffnungsfroh und begeistert diese Salbe seinem Hausarzt zeigte, drohte ihm dieser, die Behandlung sofort abzubrechen für den Fall, dass der Mann sich damit selbst therapieren werde, so berichten die Angehörigen.

Dagegen tut der Brief eines Medizin-Fachhandels aus Geislingen richtig gut: „“ . . . Nun muss ich sagen, dass meine Skepsis unbegründet war und ich jetzt absolut begeistert bin, was die Wirkung angeht. Der Patient hat seit vielen Wochen einen großen Defekt am Fuß, der sehr dick mit Fibrin belegt ist. Und schon nach drei Tagen ist der Großteil der Belege weg. Das ist ein Ergebnis, welches ich nicht in sechs Wochen mit allen anderen Mitteln erreicht habe. Auch der Patient ist begeistert!“

Kurz vor Redaktionsschluß (19.09.03) ergänzte ein Pflegeteam vom unteren Niederrhein die Geschichten um L-Mesitran ® um eine weitere Varianten: Im Hospital eines Mittelzentrums quälte sich ein hochbetagter Patient mit einer offenen Wunde im Zehenbereich. Die Mediziner taten erfolglos alles. Weil der Patient wegen der Hitze eines Tages seinen Fuß mit der offenen Wunde (Lufttherapie) unter dem Laken hervorreckte, ließ sich eine Fliege darauf nieder und legte ihre Eierpakete ab. Am anderen Morgen wimmelte die Wunde von Maden . „Die werden die Wunde reinigen“, versicherte die Stationsärztin. „Wir unterstützen das mit einem Antibioticum“, sagte der Oberarzt. „Schluss damit“ sagte nach ein paar Tagen die Tochter des alten Herrn. Sie schabte die Wunde sauber und deckte sie mit L-Mesitran ® ab. (Woran man sieht, wie wichtig die Mundpropaganda ihres Imkers war.) Als kurze Zeit darauf die Wunde zusehends abheilte, sagte die Stationsärztin: „Ich habe es ja voraus gesagt. Die Maden haben gut gearbeitet!“ – „Das Antibioticum hat’s gebracht“, freute sich der Oberarzt. Und die Tochter des Herrn Sowieso lächelte allwissend.

Dieser Bericht wäre unvollständig, wollte man nicht die Antwort der Barmer Ersatzkasse auf deren Greenline erwähnen. „Ihr Arzt wird Ihnen ein gleichwertiges Mittel verordnen.“ Auf intensive Nachfrage: „Er kann Ihnen auch L-Mesitran ® verordnen. Aber das muss er dann aufs eigene Budget nehmen und sich vor der Kasse rechtfertigen!“ Nanu, was hat denn ein Verband mit dem ärztlichen Budget zu tun?

Jetzt werden Sie bestimmt wissen wollen, wo in Deutschland dieses L-Mesitran ® zu haben ist. Importeur ist die Firma Medsorg GmbH in Essen. Im Internet kann man auch eine ganze Menge darüber erfahren. Zum Beispiel unter

www.medsorg.de

und beim Hersteller:

www.triticum.nl

Dieser Bericht erschien Anfang dieses Jahrhunderts zum ersten Male in deutscher Sprache in den Leib und Magenblättern der deutschen Imker „die biene“, „ADIZ“ und „Imkerfreund“. Ein Jahr später traten deutsche Kliniken mit dem Hinweis an die Öffentlichkeit, sie hätten ein altes Heilmittel wiederentdeckt. Inzwischen nehmen dies etwa 25 Kliniken und Medizinische Zentren für sich in Anspruch. Aber von einem Dankeswort an Dr. Theo Postmes, dem die Welt diesen altbewährten Bakterienkiller verdankt, habe ich noch nirgendwo lesen können. Bescheidenheit ist eine Zier . . . .

 

 

Autor: Johannes-Peter. Ecke, Lindenallee 11, 46446 Emmerich