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Viele Leute glauben, Honig, Wachs und Propolis seien alles,

was die Biene erzeugt.  Dem widerspricht der Leiter der

Biologischen Bundesanstalt für Land und Forstwirtschaft,

Dr. Dietrich Prasse.

Er sagt, in den statistischen Jahrbüchern sei der Nutzen der

Honigbiene unterrepräsentiert. Unter den Nutztieren halte die

Biene einen höheren Stellenwert, als beispielsweise die bei den

Senioren so beliebten Produkte aus der  Pute. Die Bestäubung

durch die Honigbiene schaffe ganz erkleckliche Werte. Obwohl

der Nutzen der Honigbiene witterungsabhängig jährlich variiere,

erwirtschafte dieser Zweig in den Bereichen Obst, Beeren und

Samenanbau den zwölf- bis 13fach höheren Wert als die Ernte

von Honig, Wachs und Propolis zusammen. Zitat: „Auf jeden Euro,

den der Imker aus konventioneller Tätigkeit einnimmt,

kassiert der Obstbauer das zwölf – bis 13fache. Das ist der

eigentliche volkswirtschaftliche Nutzen der Honigbiene!“

Das Statistische Jahrbuch gibt für 1999 und 2000 als Verkaufserlös

bei Honig, Wachs und Propolis 166 Millionen Euro an.

Rechnen Sie mal selbst hoch:

Bei den Ölsaaten lag die Ernte bei 93 Milliarden Tonnen, dank der Bienen.

 

 

Fred Hale sr. war nachweislich der älteste Imker der Welt,

er starb im November 2004, zwölf Tage vor seinem 114. Geburtstag.

Beim 113. Geburtstag hatte er noch die Torte angeschnitten,

die sein Sohn (83) für ihn gebacken hatte. Er aß täglich einen

Löffel Honig, den er mit einem Glas Whisky verflüssigte.

Mit 108 gab er seinen Führerschein zurück, seine Bienen betreute

er damals noch selbst. Als das Geheimnis seines hohen Alters wird

angenommen, dass er durch das Einatmen der Bienenluft, die er

beim Öffnen jeden Volkes einatmete, seine Widerstandskraft stärkte.

Langjährige aktive Imker werden alt. Das bewiesen auch meine

Vorfahren, denen es an der Zeit fehlte, regelmäßig einzuspannen

und zum Doktor in der Stadt zu fahren.

Die Imker im alten Rom grüßten sich mit

„mella fluant tibi ~ Möge Dir der Honig“ fließen“. 

Die heutigen Imker sagen:

„Wie viel hast Du denn geschleudert?“

 

 

 

Das „Gold der Bienen“ wurde früher zur Salbung gekrönter

oder für den Altardienst bestimmter Häupter verwendet.

Der nicht immer richtig verstandene Künstler Joseph Beuys

verwendete den Honig für sich weil dieser den Kirchenvätern

als „geistige Speise“ galt, die „den Zugang zum Mysterium gewährt“

und weil Honig der Christenheit als „Symbol der Auferstehung“

gilt. Am Abend des 26. November 1965 gegen 19 Uhr ließ er sich

von seiner Frau Eva Beuys in der Düsseldorfer Galerie Schmela den

Kopf mit Honig bestreichen und anschließend mit Blattgold belegen.

Es war jener berühmte Augenblick, in dem Beuys demonstrierte,

wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt“.