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Imkerei am Eltenberg, Johannes-Peter Ecke,

Lindenallee 11 OT Elten, D-46446 Emmerich,

Fon: 02828-2222

 

Meine Bienenwachsauflage

. . . . ist eine natürliche Wärmetherapie und in meiner Familie schon seit

Generationen gebräuchlich. Sie aktiviert den Wärmefluß innerhalb des

Körpers, der auf diesen Reiz schnell reagiert  und Eigenwärme erzeugt.

Das Bienenwachs entfaltet seine wohltuende Wirkung, ohne den Gesetzgeber

zu fragen, ob er es erlaubt.

Bienenwachsauflagen werden von der Volksheilkunde gegen Erkrankungen

der Atemwege, rheumatische Schmerzen in Gelenken und Weichteilen,

in der Muskulatur, bei Bauch- und Unterleibsbeschwerden, sowie bei akuten

und subakuten Blasenentzündungen eingesetzt. Außerdem bei Kältegefühl,

Schlafstörungen und neuerdings wird sogar von Erfolgen bei Schädigungen

 nach einer Radio- oder Chemotherapie berichtet. Blockierte Nasenneben-

oder Stirnhöhlen werden wieder frei. Meine Großmutter Anna Schulz

geb. Weigt schnitt sich nach Einwinterung der Bienenvölker den Wabenbau

aus den Rähmchen, wärmte ihn bei Bedarf in der Bratröhre des Kachelofens

auf, band sich die Wabe auf die Brust und ruhte danach. Die Wachsauflage

sollte auf unbeschädigte Haut gelegt werden. Meine Bienenwärme-Therapie

ist wirksam und einfach in der Anwendung. Benutzt werden nur reine

Materialien aus dem Bienenvolk, das sind in erster Linie Wachs, aber auch

Propolis und Pollenöl. Seit Jahrmillionen lagern die Bienen darin ihre Brut

und ihren Honig, die von ihnen verwendeten Materialien weisen schädigende

Mikroben ab. 

Erwärmt lässt sich die Wachsauflage nach allen Bedürfnissen zurecht biegen.

Ihr „Skelett“ ist reine Baumwolle. Sie sollte jedoch nicht aus Fabrik-

Mittelwänden hergestellt werden, weil diese mit Rückständen aus der

Varroa- und Wachsmottenbehandlung kontaminiert sein könnten.

Empfindliche Körper reagieren darauf mit Hautausschlägen und Husten-

anfällen.

Wer beim „Imker von nebenan“ guten Glaubens, "saubere Ware" zu

erhalten, mit kontaminierter Ware bedient wird, könnte ihn zu Schadenersatz

zwingen.

Obwohl keines meiner Bienenvölker jemals mit einem belastenden Mittel

gegen Milben und Motten in Berührung kam, verwende ich überwiegend

Jungfern- und Naturbauwachs. Sobald es zur Verarbeitung vorbereitet ist,

lasse ich es in der Landesanstalt für Bienenkunde auf belastende Rückstände

untersuchen.  Diese meine Sorgfalt im Umgang mit dem Bienenwachs

honoriert mir das Land Nordrhein-Westfalen, indem es diese Untersuchung

subventioniert.

Mein Bienenwachs  wird nach dem Einschmelzen nur grob durch eine

Baumwoll-Mullwindel gefiltert.

Die fertige Wachsauflage sollte zwischen 75 und 85 Gramm wiegen.

Das verwendete Wachs ist "naturbelassen". Es wird mit Wärmeflasche oder

Fön auf höchstens 60° C gebracht und direkt auf die pflegebedürftigen

Stellen aufgelegt.

Es soll "kleben". Man deckt ein schafwollenes Tuch darüber und hält es mit

einer Wärmeflasche bei Temperatur. Schön wäre es, wenn das schafwollene

Tuch noch Lanolin enthalten würde, das ist das natürliche Haarpflegemittel

der Schafe und hat viele positiv wirkende Eigenschaften.

Ein Frottétuch kann da nicht mithalten. Die sanfte Methode erfordert die

Mitwirkung des Hilfesuchenden. Er soll eine bis drei Stunden still und

entspannt liegen. Er muß sich der Wachsauflage auch geistig zuwenden und

darf seine Selbstheilungskräfte nicht durch eine andere Tätigkeit ableiten.

Die Wachsauflage gibt eine Wärme ab; man spürt, wie sie in den Körper

eindringt. Die Haut wird angenehm weich und geschmeidig. Sie entspannen

und fühlen sich wohl. Eine innere Ruhe überkommt Sie. Nach der Behandlung

trägt man Wolle.

Nora Müller aus Frickingen empfiehlt die Wachsauflage auch kalt gegen

Juckreize und Entzündungen.

Die Wachsauflage kann 40 bis 50 mal benutzt werden.

Als Faustsregel gilt: So lange sie noch „nach Biene“ duftet, ist sie

 wiederverwendungsfähig. 

       

 

Bienenwachsauflage selbst anfertigen

Wenn Ihnen die Wachsaulage von Ihrem „Imker von nebenan“ zur teuer

erscheint, und Sie viel Zeit haben, zudem über handwerkliches Geschick

verfügen, können Sie sich auch selbst eine Wachsauflage anfertigen.

Dazu wird nur sorgfältig  gereinigtes Wachs aus der eigenen chemiefreien

Produktion verwendet. Mit der Verwendung von Entdeckelungswachs ist man

auf der sicheren Seite. Geben Sie das dafür vorgesehene Material zur Prüfung

in eine Untersuchungsstelle, die Ihnen Ihr Landesverband anweist.

Ihr Landesverband stellt Ihnen auch die Formulare für den damit

verbundenen „Papierkrieg“ zur Verfügung.

 

Das sorgfältig eingeschmolzene und geklärte Wachs  wird in Mittelwände

gegossen und auf das Format 15 mal 20 cm zurecht geschnitten.

Aufwändig ist die Beschaffung eines unbelasteten Tuches aus Baumwolle oder

Leinen. Dessen Bezeichnung „schadstoffgeprüft nach Öko-Tex Standard 100“

halte ich für unzureichend, weil sie nichts über die wirkliche Belastung

aussagt. Das Tuch schneidet man so zurecht, dass allseitig einige Zentimeter

überlappen. Nun legt man eine Wachsplatte auf glattes Holz (z. B. Olive),

nimmt Großmutters (vorher sorgfältig gereinigtes) Plätt-Eisen von der

Herdplatte und zieht es bei höchstens 70 Grad Celsius über das Wachs.

Blitzschnell kommt nun das Tuch darauf, wird ebenfalls angeplättet und dann

folgt die zweite Wachsplatte, die Sie mit sanftem Druck auf das Leinen

wärmen müssen. Erfahrungsgemäß werden drei Wachsplatten und zwei Tücher

benötigt. Die Tücher geben der Wachsauflage den Halt. Man kann sich die

Wachsauflage auch in eine Edelstahlform gießen, wenn man weiß, wie man

das Wachs hinterher wieder heraus bekommt. Die fertige Wachsauflage sollte

zwischen 75 und 85 Gramm wiegen, das ist abhängig von der Stärke der

selbst gegossenen Mittelwand. Das nach dieser Empfehlung verwendete

Wachs ist „naturbelassen“. Es enthält Wachs, Propolis und Pollenöl und riecht

angenehm „nach Bienenvolk“. Diese von mir beschriebene Herstellung der

Wachsauflage ist, vor allem durch die Produktion von Naturbauwachs im

Bienenvolk, und danach durch die Anfertigung von Hand, sehr kosten- und

arbeitsintensiv und erfordert eine entsprechend gerechte Entlohnung.

Zur Produktion von einem Kilo Naturbauwachs benötigt ein Bienenvolk etwa

zehn Kilo Honig und drei Kilo Pollen. In einem guten Trachtjahr kann ein

Bienenvolk etwa 900 Gramm Wachs „schwitzen“. Wenn Sie mögen,

dürfen Sie nun selbst nachrechnen.

 

Diese Seite lebt vom Erfahrungsaustausch ihrer Nutzer. Welche Erfahrungen haben Sie mit der Anfertigung von Wachsauflagen gemacht? Schicken Sie mir eine Mail!    

 j.peter.ecke@t-online.de

Erfahrungsbericht von Frau Kerstin M. aus der Umgebung des Bieneninstitutes Mayen

„Wir benutzen Bienenwachsauflagen seit vielen Jahren sehr gern bei Husten/Bronchitis.

Je nach Schwere und Art des Hustens reiben wir die Brust (und evtl. den Rücken)

mit einem Bronchialbalsam ein und legen dann die vorgewärmte Wachsauflage auf die Brust

und bedecken sie mit einem erwärmten Dinkelkissen. Früher haben wir dafür eine Wärmflasche verwendet, aber ein Dinkelkissen ist leichter, nicht so klobig und passt sich der Körperform besser an.

Die Wärme und die Wirkstoffe aus dem Balsam und der Wachsauflage entspannen die angegriffenen Bronchien

sofort und sehr wirksam. Eine solche Behandlung am Abend führt eigentlich immer zu einer erholsamen Nachtruhe und hustenfreiem Durchschlafen.

Über Tag beruhigt es sehr, vermittelt ein heilsames Gefühl der Fürsorge und entspannt die Atemwege und den Patienten insgesamt

~ das gilt für Erwachsene übrigens ebenso wie für Kinder. Auch ein Erwachsener braucht keine „chemischen Keulen“ ~ leider werden von Schulmedizinern ja immer noch sehr oft Schleimlöser zusammen mit Hustenstillern verordnet. Das ist meist nicht wirklich sinnvoll und wenig hilfreich, eine Bienenwachsauflage

dagegen hilft eigentlich immer ~ dem Husten und der Seele.“