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„Green Desert“

"Früher: Fährst Du auf niederrheinisch Wegen, kommt stets Maria dir entgegen.

Heute: Bis Du am Niederrhein op Reis`, siehst Du statt Bildstöck`nur noch Mais."

Dr. Michel Asperges, Biologe FB Pflanzenkunde, Universität Hasselt Campus

Diepenbeek, bei einer Vorlesung vor Imkern an der Landbau-Universität

Wageningen zum Thema "Green Desert"

Honig für Lady Gaga

Die Frau, die sich "Lady Gaga" nennt, werden Sie nicht kennen.

Fragen Sie deshalb Ihre Enkel, damit Sie wissen, um wen es sich handelt.

Also, diese "Lady Gaga" ist eine Sängerin ("Paparazzi"). Wo immer sie auftritt, möchte sie Honig in ihrer Garderobe vorfinden. Damit sie sich vor dem Auftritt ihre Stimmbänder pflegen kann. Steht kein Honig bereit, gilt das als Vertragsbruch.

Weltrekord dank Honig

Die 54jährige Kim Seok Ok hat den bisherigen Weltrekord im "Dauersingen" verbessert. Die Südkoreanerin sang 76 Stunden und sieben Minuten hinter einander insgesamt 1283 Lieder. So reich kann das Volksgut "Lied" sein.
Die Spielregeln sahen zwischen jeweils zwei Liedern eine Pause von 30 Sekunden vor.
Jeder Stunde durfte sie fünf Minuten pausieren, um etwas Obst zu essen oder ihre Stimmbänder mit einem Getränk aus Akazien-Honig und Wasser zu pflegen.

Quelle/Bron: De Tijd

Schreiben des DIB zur Sendung „Quarksarena“ am 9.12.2008 im WDR-Fernsehen

Westdeutscher Rundfunk

Redaktion Quarks & Co

Appellhofplatz 1

50600 Köln

 

Du./Fr. 15.12.2008

 

Sendung „Quarksarena“ am 9.12.2008 in WDR-Fernsehen

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

in der o. g. Sendung zum Thema „Ernährungs-Irrtümer“ machte der Moderator R. Yogeshwar im Gespräch mit Leah Linster die Aussage, dass Honig toxisch reagiere, wenn man ihn über 40 Grad erhitze. Hierbei handelt es sich um eine Falschaussage. Dazu der Kommentar von unserem Beirat Prof. Dr. Dustmann, Celle:

 

„Die angebliche Aussage, dass ein Erhitzen von Honig auf mehr als 40 Grad zur Bildung toxischer Substanzen führen würde, ist falsch und irreführend. Bezieht sich die Aussage auf die unbestrittene, bei den höheren Temperaturen je nach Honigart verstärkte HMF-Bildung, so ist zu bedenken, dass für den Menschen toxische HMF-Konzentrationen in Honig auch durch illegale Honigerhitzungsprozesse nicht erreicht werden. So sehr es auch erstrebenswert sein sollte, Honig niemals über 40 Grad zu erhitzen, toxische HMF-Konzentrationen treten beim Überschreiten dieses Grenzwertes nicht sogleich auf. Für Honige aus tropischen Gebieten sind laut Honigverordnung sogar 80mg/kg zugelassen. Vielleicht liegt eine Verwechslung mit der giftigen HMF-Reagenz p-Toluidin vor (Labor-Methode nach WINKLER, wird häufig im Labor angewandt, ist aber nicht in Honig enthalten).“

 

Wir bitten Sie um Richtigstellung.

 

Mit freundlichen Gruß

DEUTSCHER IMKERBUND E. V.

 

 

Petra Friedrich

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0228/9329218 oder 0163/2732547

 

Selbst Bienen wollen schlafen

Auch Bienenfleiß hat Grenzen. Zwar will der Nachwuchs im Bienenstock rund

um die Uhr versorgt sein. Aber für Arbeiterinnen, die tagsüber ausschwärmen,

um Nektar und Pollen zu sammeln, gibt es keine Nachtschicht. Bis zum

nächsten Morgen können sie sich am Rand der Waben ausruhen. Da ihre

Mitbewohner für eine behagliche Raumtemperatur sorgen, brauchen sie nicht

in Kältestarre zu fallen. Dennoch rühren sie sich nicht vom Fleck, atmen

gemächlicher, lassen den Kopf sinken, ihre Körpertemperatur abfallen und

ignorieren äußere Reize, die sonst eine prompte Reaktion auslösen.

Damit stimmt ihr Verhalten in vielen Merkmalen mit dem Schlaf von Menschen

und anderen Säugetieren überein. Und ähnlich wie Maus und Mensch

reagieren auch die Honigbienen auf Schlafentzug. Wie Wissenschaftler um

Stefan Sauer und Walter Kaiser von der Technischen Hochschule Darmstadt

unlängst herausgefunden haben, schlafen Bienen nach einer durchwachten

Nacht besonders tief und fest.

Eine bewegte Nacht

Um die Tiere genau beobachten zu können, mußten die Forscher einzelne

von ihnen aus dem Stock herausnehmen. Mit einer Videokamera für

Infrarotlicht läßt sich auch im Dunkeln verfolgen, wie weit die Bienen ihren

Kopf herabsinken lassen und wie häufig sie ihre Antennen bewegen.

Reglose Antennen taugen als Indikator für tiefen Schlaf. Um einige Bienen

am Einschlafen zu hindern, brachten die Forscher die Glasröhrchen, in denen

die Insekten einquartiert waren, in regelmäßigen Abständen ins Rollen.

Nach einer derart bewegten Nacht durften sich die Versuchstiere auf einem

Miniaturlaufrad die Füße vertreten. Das taten sie ebenso eifrig wie ihre

Artgenossen, die nachts in Ruhe gelassen worden waren. Doch in der

folgenden Nacht schliefen sie merklich tiefer

("Journal of Sleep Research", Bd. 13, S. 145).

Wurden die Bienen statt dessen nur tagsüber aus dem Gleichgewicht

gebracht, so zeigten sie kein größeres Schlafbedürfnis. Sie kamen sogar

später als sonst zur Ruhe. Auch Honigbienen scheinen also nach einem

streßreichen Tag schlechter einzuschlafen, Schlafentzug aber mit längerem

Tiefschlaf zu kompensieren.

Schlaf - ein uraltes Phänomen

Bienen sind keineswegs die einzigen Insekten, bei denen ein schlafähnlicher

Zustand nachgewiesen wurde. Kakerlaken etwa werden zwar erst nach Einbruch

der Dunkelheit munter, ruhen allerdings tagsüber. Und wenn man sie daran

hindert, holen sie das Versäumte am nächsten Tag nach. Da diese Insekten

schon seit etwa 300 Millionen Jahren die Erde bevölkern, ist ein ausgeprägtes

Schlafbedürfnis wohl ein uraltes Phänomen in der Entwicklungsgeschichte der

Tiere. Vermutlich benötigt das Nervensystem solche Ruhephasen, um seine

tägliche Arbeit zu konsolidieren.

Bei der Taufliege Drosophila wurde bereits nachgewiesen, daß spezielle

Proteine, die Nervenzellen ein Langzeitgedächtnis verleihen, auch das

Ruhebedürfnis beeinflussen. Die schlafähnlichen Ruhephasen der Insekten

sind nicht so komplex strukturiert wie der Schlaf von Säugetieren. Das ist für

die Forschung interessant. Vielleicht gelingt es durch vergleichende Studien,

die biologische Funktion des Schlafens genauer zu ergründen. Was sich im

Kopf einer schläfrigen Biene abspielt, ist bislang allerdings noch rätselhaft.

 

15. November 2004

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.11.2004, Nr. 268 / Seite 34

Bildmaterial: dpa

 

 

Bringt die Wachsauflage was?
Erfahrungsbericht von Frau Kerstin M. aus der Umgebung des Bieneninstitutes Mayen

„Wir benutzen Bienenwachsauflagen seit vielen Jahren sehr gern bei Husten/Bronchitis.

Je nach Schwere und Art des Hustens reiben wir die Brust (und evtl. den Rücken)

mit einem Bronchialbalsam ein und legen dann die vorgewärmte Wachsauflage

auf die Brust und bedecken sie mit einem erwärmten Dinkelkissen.

Früher haben wir dafür eine Wärmflasche verwendet, aber ein Dinkelkissen ist leichter, nicht so klobig und passt sich der Körperform besser an.

Die Wärme und die Wirkstoffe aus dem Balsam und der Wachsauflage entspannen

die angegriffenen Bronchien sofort und sehr wirksam.

Eine solche Behandlung am Abend führt eigentlich immer zu einer erholsamen

Nachtruhe und hustenfreiem Durchschlafen.

Über Tag beruhigt es sehr, vermittelt ein heilsames Gefühl der Fürsorge und

entspannt die Atemwege und den Patienten insgesamt

~ das gilt für Erwachsene übrigens ebenso wie für Kinder.

Auch ein Erwachsener braucht keine „chemischen Keulen“ ~ leider werden von Schulmedizinern ja immer noch sehr oft Schleimlöser zusammen mit Hustenstillern verordnet.

Das ist meist nicht wirklich sinnvoll und wenig hilfreich, eine Bienenwachsauflage

dagegen hilft eigentlich immer ~ dem Husten und der Seele.“

 

Finger fertig

Wenn Sie mal statt des Hemdes für Ihren Ehemann den eigenen Finger so verbügeln,

dass man den Braten bereits riechen kann, dann sollten Sie Propolis nehmen.

Oder Creme naturel von Ihrem Imker. In Geldern hat eine Dame mit einem

solchen Finger den Rat ihrer Imkerin befolgt und ihn mit Propolis gepflegt.

Eine Woche später zeigte sie ihn auf dem Markt vor:

„Anfangs hat die Propolis-Tinktur zwar ein bisschen weh getan, aber im nächsten Moment war der Schmerz weg. Und eine Brandblase habe ich auch nicht bekommen!“

P. in Köln

Einer der berühmten Tenöre aus der rheinischen Stadt mit der beleuchteten

Mond-Akademie wäre am liebsten nach Köln umgezogen, weil er Nacht für Nacht

sich auf den Weg dorthin machen musste.(„P. in Köln“ ist die in Dülken gebräuchliche Umschreibung für „pinkeln“.) Unsere allwissende Hilfsimkerin empfahl ihm auf dem Schöppenmarkt Blütenpollen gegen diese Lauferei. Er hörte gut zu und meldete sich inzwischen zurück:

„Es hat wunderbar geholfen. Meine Sangesbrüder wollen jetzt auch . . . .“ Übrigens: Heidehonig ist auch gut. Er gilt als Naturpflegemittel für Niere, Blase und Prostata.

Aug’ um Auge

Der Herr Sowieso aus Geldern ist Besitzer dreier Augen. Aus zweien guckt er,

über das Dritte hat er jahrelang geflucht. Es saß nämlich zwischen den Zehen

und war zu nichts nutze, außer, dass es wehe tat. Jahrelang hat er mit Mitteln

aus der Medizin zum Wohlstand seines Apothekers beigetragen, aber genutzt

hat es nichts. In seiner Verzweiflung hat er sich der Geschichten erinnert, die

unsere Hilfsimkerin immer über die Wunder erzählt, die der Honig vollbringt.

Er hat sich also das Hühnerauge mit dem wertvollen Gelderner Vielblütenhonig

eingeschmiert und schon nach einer Woche war das Hühnerauge herausgefallen.

Die Zehen waren noch alle am Fuß, er läuft wieder wie ein Döppken

(ein Döppken ist ein Kreisel, den die Kinder früher mit einer Peitsche

über die Straße getrieben haben) und dem Honig hat es auch nicht

geschadet.

Übrigens, in so einer fatalen Situation helfen auch Propolis-Tropfen, einer, dreimal täglich . . .

 

Meine Bienen als Gewerkschafter

Noch bevor sich im Deutschen Reich eine Gewerkschaft räusperte,

standen die Bienen eines meiner Vorfahren mittendrin in der

Deutschen Arbeiterbewegung. Meine Bienen sind sanftmütig,

aber die meiner Vorfahren waren die damals üblichen schwarzen

Bienen Apis mellifera nigra. Die wussten sich alles vom Leib zu halten

und ich bewundere noch heute die Tapferkeit meiner Vorfahren,

regelmäßig so viele Stiche wegstecken zu können. Die Schwarze Biene

war damals in deutschen Landen allgemein üblich und verdankt ihrer

Angriffslust, dass sie heute nur noch von wenigen Imkern gehalten wird.

Als nach der Revolution von 1848 Georg Herwegh 1863 das Bundeslied

für den „Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“ verfasste baute er auch

die Wehrhaftigkeit der Schwarzen Biene mit ein und stellte sie dem

deutschen Arbeiter als Beispiel hin. Der Vers lautet:

 

„Menschenbienen, die Natur / gab sie euch den Honig nur? / Seht die Drohnen um euch her! / Habt ihr keinen Stachel mehr?“

Und hier ist der vollständige Text:

„Bet’ und arbeit’! ruft die Welt, / bete kurz! denn Zeit ist Geld. / An die Türe pocht die Not- / bete kurz! Denn Zeit ist Brot!

Und du ackerst und du säst, / und du nietest und du nähst, / und du hämmerst und du spinnst - / sag’ o Volk, was du gewinnst.

Wirkst am Webstuhl Tag und Nacht, / schürfst im Erz- und Kohlenschacht, / füllst des Überflusses Horn, / füllst es hoch mit Wein und Korn.

Doch wo ist dein Mahl bereit? / Doch wo ist dein Feierkleid? / Doch wo ist dein warmer Herd? / Doch wo ist dein scharfes Schwert?

Alles ist dein Werk! O sprich, / alles, aber nichts für dich! / Und von allem nur allein, / die du schmied’st die Kette dein?

Kette, die den Leib umstrickt, / die dem Geist die Flügel knickt, / die am Fuß des Kindes schon / klirrt – o Volk, das ist dein Lohn.

Was ihr hebt ans Sonnenlicht, / Schätze sind es für den Wicht; / was ihr webt, es ist der Fluch / für euch selbst – ins bunte Tuch.

Was ihr baut, kein schützend Dach / hat’s für euch und kein Gemach; / was ihr kleidet und beschuht, / tritt auf euch voll Übermut.

Menschenbienen, die Natur / gab sie euch den Honig nur? / Seht die Drohnen um euch her! / Habt ihr keinen Stachel mehr?

Mann der Arbeit, aufgewacht! / Und erkenne deine Macht! / Alle Räder stehen still, / wenn dein starker Arm es will.

Deiner Dränger Schar erblasst, / wenn du, müde deiner Last, / in die Ecke lehnst den Pflug, / wenn du rufst: Es ist genug!

Brecht das Doppeljoch entzwei! / Brecht die Not der Sklaverei! / Brecht die Sklaverei der Not! / Brot ist Freiheit, Freiheit Brot!